WELTKONGRESS DER GANZHEITSMEDIZIN

15. - 17. Mai 2015

Die Ganzheitlichkeit von Gesundheit und Heilung – Konzepte von Körper, Geist und Seele, Erde und Kosmos. Organisiert von INFOMED Institut für Ganzheitsmedizin e.V. in der Alten Kongresshalle München mit Vorträgen, Workshops, Praxis-Seminaren, Demonstrationen, Ausstellung und Open Healer Forum mit Heilern, Schamanen, Therapeuten & Wissenschaftlern aus aller Welt.

Ethnotherapien zur Ganzheitsmedizin - Willkommen beim INFOMED Institut für Ganzheitsmedizin e.V. in den Räumlichkeiten der Medizinischen Fakultät der Universität München.
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Weltkongress der Ganzheitsmedizin vom 15. - 17. Mai 2015. Organisiert von INFOMED mit Vorträgen, Workshops, Praxis-Seminare und Ausstellung.
INFOMED - Institut für Ganzheitsmedizin e.V.
INFOMED - Institut für Ganzheitsmedizin e.V. - Weltkongress der Ganzheitsmedizin vom 15. - 17. Mai 2015 4.8 based on 24 reviews

Workshop- und Vortrags-Programm

Weltkongress der Ganzheitsmedizin

Link: Hier der komplette Programm-Plan! Heiler, Schamanen und Medizinleute aus aller Welt bringen Ihr Heilwissen mit zum Kongress um in einen fruchtbaren Austausch zu treten. Alte Kulturen und Völker bieten einen reichhaltigen Schatz und schöpfen aus jahrtausendealte Erfahrungen. Ethnologen, Mediziner & Wissenschaftler begleiten das Programm. Der Weltkongress der Ganzheitsmedizin schlägt den Bogen von den traditionellen Heilverfahren zur heutigen Ganzheitsmedizin. Der Kongress lädt Fachleute ein und steht ebenso für alle Interessenten offen. Alle Vorträge & Workshops werden ins deutsche übersetzt. Frühbucher-Anmeldung hier klicken

DUALITÄT DER KRAFT UND MACHT

Wenn wir uns in das schamanische Wissen begeben, müssen wir unsere falschen und einschränkenden Abmachungen reinigen. Schamane sein bedeutet, sich in einen Weisen zu verwandeln, und weise sein ist nicht gut oder schlecht sein, sondern einfach weise. Jede Kraft ist die Harmonisierung der Gegensätze ohne Kampf oder Konfrontation. Die Gegensätze benötigen sich gegenseitig und wirken als Einheit. So gibt es in der schamanischen Tradition die Heiler (curanderos) und die Hexer/bösen Zauberer (brujos/maleros), welche Heilung oder Krankheit/Verderben bringen. Beide wissen mit der Kraft umzugehen, doch die Absicht ist anders. Die Ausbildung zum Hexer verlangt viel weniger, da er sich nicht auf den Bewusstseins- und Heilungsweg begibt, sondern weiter die aggressiven & negativen Emotionen & Absichten durch sich wirken lassen. Der Weg des Heilers verlangt eine lange und tiefe Reise, einen Läuterungsprozess, der viel Verzicht und Arbeit beinhaltet. Yerpun Solar, Schamane aus Ecuador.

Traditionelle Heilmethoden des Sufismus im Lichte moderner Konzepte des Embodiment

Krankheit und Gesundheit sind keine absoluten Größen. Zur Zeit wird Forschung im Gesundheitswesen vor allem auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Denkmodelle und Forschungsmethoden vorangetrieben. Die Erkenntnisse der Kultur- und Sozialanthropologie, die sich seit Jahrzehnten mit Fragen des menschlichen Leidens, Gesundseins und Heilens beschäftigt, wird bislang kaum in diesen Diskurs einbezogen. In diesem Beitrag wird ein Brückenschlag zwischen traditionellen sufischen Heilmethoden und gegenwärtigen westlichen Konzepten des „Embodiment“ versucht. Grundlage hierfür ist ein Verständnis, das den Körper nicht nur als naturwissenschaftlich beschreibbaren „kulturlosen“ Ort begreift, sondern als jene Entität, in der Bedeutungen und Zuschreibungen erst geschaffen werden müssen. FH-Prof. Priv. Doz. Mag. Dr. Gerhard Tucek, Forschungsbereichsleitung Department Health, IMC Fachhochschule Krems

Leakey’s Place. Die afrikanischen Wurzeln des Heilens mit Spirits – Witchcraft in Ostafrika

Die ostafrikanischen Witchdoctors bauen ihre Heilmethoden auf einer festen Basis, wonach Körper, Geist und Seele eine untrennbare Einheit bilden. Ken Onyango, der in Kisumu (Kenia) praktizierender Witchdoctor, zeigt uns in seinen Ritualen neben magisch wirkenden Gegenständen auch Kräuter, die sowohl durch ihre Inhaltsstoffe, als auch durch die ihnen zugeschriebenen übernatürlichen Kräfte wirken. Begleitet wird Ken von Nickson Ogilo, einem Luo aus Abimbo, der vor allem der dazugehörigen Mythen und Legenden sowie der Lebensweise seines Volkes kundig ist. Kurt Lussi wird das von Ken und Nickson präsentierte Wissen in einen Zusammenhang mit den Vorstellungen des ursprünglichen europäischen Heilwissens bringen und Gemeinsamkeiten aufdecken, die als Brücke zur Völkerverständigung dienen können. Ken Onyango, Nickson Ogilo aus Kenia und Kurt Lussi, Kurator, Schweiz

"Path of the Buffalo"- Medizinrad

Pablo wird die Inhalte seines "Path of the Buffalo"-Medizinrads weiter vertiefen - mit Fokus auf "Bewusstheit und Achtsamkeit". Er gibt uns das Werkzeug an die Hand, um das Zusammenspiel der vier Aspekte des Menschen im spirituellen, emotionalen, mentalen und physischen Bereich auf allen vier Ebenen zu erfassen, wobei auch unsere eigenen Schattenanteile verdeutlicht werden. Wie erkennen wir den Unterschied, ob Gott, der Schöpfer mit uns spricht oder doch eigene Projektionen stattfinden und Defizite überdeckt werden? Pablos Lehren bilden eine Brücke aus Geschichten und Symbolen seines traditionellen, mündlich überlieferten indigenen Wissens in unsere modernen Wertesysteme. Eine erkenntnisreiche und spannende Reise in unsere innere und äußere Welt. Pablo Russell, Medizinmann des Blackfoot Blood Tribe, Calgary/AB, Kanada

Die Ganzheitlichkeit der lettischen Heiltradition

Der Mensch wird immer wie ein Teil der Natur gesehen wie ein Kind der Mutter Erde. Deshalb wird die Mutter Erde oder eine von über 80 verschiedenen Mütter-Naturgottheiten zu Hilfe gerufen. In der Lettischen Mythologie gibt es viele Naturgottheiten - ähnlich wie in der Nordischen oder Germanischen Mythologie. Die Letten sind mit diesen Gottheiten in Verbindung, weil sie sehr spät christianisiert wurden. Der alte lettische Glaube hat ähnlich wie im Schamanismus Geister, Krafttiere usw. Die Mütter bei uns sind weibliche Gottheiten, weil jede Pflanzenart, jede Tierart und verschiedene Aspekte in der Natur Mütter haben (wie Devas in Indien), sie sind noch in unseren Volksliedern, Märchen und Bräuchen. Wir haben Mutter Erde, aber auch Mutter des Feuers, Mutter des Wassers, des Meeres und Mutter des Windes, auch Mutter des Schicksals, Mutter des Waldes, Mutter der Pilze, Mutter der Bienen, Mutter des Weges usw. Ieva Ancevska, Dampfbad-Meisterin, Lettland

Despachos: Wechselseitige Beziehung mit dem Kosmos

Die spirituelle Tradition der Anden Perus, auch „Inka-Tradition“ genannt, sieht den Kosmos als Gebilde an, das aus lebendiger Energie besteht, in dem alles lebt und alles mit allem verbunden ist. Pachamama ist die Mutter allen physischen, materiellen Lebens, Wiraqocha ist der Vater allen Metaphysischen. Das Handeln der Q’ero-Indianer, der Nachfahren der Inkas, ist darauf ausgerichtet, eine wechselseitige Beziehung untereinander und mit diesem großen Ganzen aufzubauen, so dass Energie fließen kann. Don Francisco führt ein despacho durch, eine typische Wunschzeremonie der Anden. Er beginnt seinen Austausch mit der Welt der lebendigen Energien, indem er zunächst etwas gibt (das despacho) und anschließend die Spirits bittet, etwas zurückzugeben (die Erfüllung des Wunsches). Don Francisco Apaza ist ehemaliger Präsident der Q’ero-Nation, Heiler, Mystiker und Inka-Priester.

Von der Ärztin zur Medizinfrau

Aufgewachsen in der "Wildnatur" der oberösterreichischen Kalkalpen habe ich schon in meiner Kindheit eine starke Naturverbundenheit erlebt. Nach dem Medizinstudium mit Fachärztin der Allgemeinmedizin habe ich gemerkt, dass das Schulmedizinsystem nicht meiner Vorstellung vom Menschen als ganzheitliches Wesen entspricht. Es folgte ein Diplom in Akupunktur, Cranio Sacraler Osteopathie. Practicioner of Natural Healing: Certificate der Native American Health Ministries, Verleihung des Titels "Medicinwoman" 2005. Meine Öffnung in Richtung Wertesystemen anderer Kulturen haben mir wunderbare Begegnungen mit HeilerInnen, SchamanInnen, Medizinmännern und -frauen ermöglicht. Die Beschäftigung mit anderen Kulturen hat meine eigenen Wurzeln gestärkt, so dass meine Arbeit längst nicht mehr nur Beruf, sondern ein wichtiger Teil meines Lebens ist. Und so können wir das "Heilende Feld" verstärken, das wir Menschen und die Erde so dringend brauchen. Dr.med. Monika Steiner-März

SCHAMANISMUS IN KASACHSTAN

Saira Serikbajewa arbeitet seit 30 Jahren als Schamanin. Die Kasachen sind ein Volk der Nomaden, das ihre Heilverfahren aus der Natur entwickelt hat und durch die medizinische Erfahrung der Völker Zentralasiens, Chinas, Indiens und des arabischen Orients ergänzte. Die Therapie, die Saira und Maria zeigen, ist die Wachstherapie. Diese kann jeder anwenden; verstehen können sie jedoch nur die "Feuer-, Wasser-, Luft- und Erdmagier". Jedes Problem kann gelöst, Betrug aus Licht gebracht werden, Magie, Hexerei und böser Blick verlieren ihre Macht. Sie heilt den Patienten auf der physischen, emotionalen, mentalen und geistigen Ebene. Die Wachstherapie kann niemandem schaden, sie kann nur helfen. Die Biene findet in der Blume nur den Nektar, die Spinne nur das Gift. Die Biene übergeht das Böse, trennt das Gute vom Bösen, unterscheidet die Wahrheit von der Unwahrheit. Saira Serikbajewa, Schamanin, Kasachstan & Maria Gavrilenko, Professorin für Sprachen.

HEILWEISEN DER INKAS

Den Q’ero-Indianern zufolge hängen physische und psychische Gesundheit wesentlich davon ab, inwieweit Menschen eine wechselseitige Verbindung mit dem großen Ganzen aufbauen können, das es ihnen ermöglicht, ein harmonisches Verhältnis zu sich und ihrer Umwelt zu erhalten und letztlich schwere Energie in leichte zu transformieren. Sie sind die Nachfahren der Inkas und gelten als die wahren „Meister der lebendigen Energie“. Hans-Martin Beck schildert die Eckpfeiler dieser Weisheitslehre: Kausay Pacha, die Welt der lebendigen Energie und Kausay Puriy, die Fähigkeit, sich darin zu bewegen. Was ist lebendige Energie und welche Zustände kann diese haben. Die Prophezeiung der Inkas und ihre Auswirkungen auf unser Leben. Hans-Martin Beck, Inka-World, Leimen

Traditionelle Heiler & hypnosystemische Psychotherapeuten

Menschen zu heilen ist das gemeinsame Ziel, Tickets in eine andere Welt der massgebende Zugang dazu. So sind die Verwendung von veränderten Bewusstseinszuständen und viele Techniken gleichartig. Verschieden sind vor allem die zugrunde liegenden Weltbilder: Die traditionelle Medizin ist vorwiegend holistisch, d.h., das Individuum wird in Beziehung zu anderen Menschen, zu Natur und Universum betrachtet; Krankheit wird als Ungleichgewicht wahrgenommen. In der westlichen Medizin gilt Krankheit als Resultat biologischer oder psychologischer Störungen. Schwierigkeiten entstehen, wenn Menschen aus traditionellen Kulturen auf unser Heilsystem treffen, in dem sie sich kaum verstanden fühlen. Ein hypnosystemischer Zugang kann hier hilfreich sein. Wir möchten darum Einstiegstechniken in andere Bewusstseinszustände vermitteln, die im Workshop ausprobiert- und mitgenommen werden können. Dr. phil. Martina Degonda Scheidegger & Dr. phil. Paul Scheidegger

Traditionelle Rituale und moderne Hirnforschung – Die ärztliche Anwendung von Schamanen-Meisterpflanzen in Kolumbien

Das Erleben mystischer Zustände wird seit wenigen Jahren im Rahmen der Psychoneuropharmakologie mit neuesten Hirnscanmethoden untersucht. Studien mit Psychedelika enthüllen Mechanismen der menschlichen Hirnfunktion und erklären die Phänomenologie veränderter Bewusstseinszustände sowie deren mögliche therapeutische Anwendungsgebiete. Fallbeispiele von Arzt- und Therapiepraxen und deren jeweilige Form der Integration traditioneller Heilrituale in den schulmedizinischen Kontext werden illustriert. Während der Feldforschung entstanden über 30 Interviews mit Ärzten, Psychologen, taitas (Meister-Schamanen, Kolumbien) und Patienten. Deren Erfahrungen und Erlebnisse mit der „medicina prima“ des Dschungel werden beleuchtet, sowie medizinische Praxis, erlebte Heilwirkungen und mögliche Gefahren diskutiert. Heiner Dörfler, Arzt, Beckley Foundation, Oxford, England

ERWECKEN DES KRIEGERGEISTES

Über 25 Jahre verbrachte ich auf dem Weg und auf der Suche nach dem ursprünglichen Wissen. Von klein auf suchte ich immer nach Antworten zum Leben, zum Tod, der Gesundheit, der Krankheit zu anderen unbekannten Größen. Keine Religion konnte mir die Antworten zu meinem existentiellen Zweifeln liefern. Als ich nach einem schwierigen gesundheitlichen Prozess mit 14 Jahren an einer nativen Zeremonie mit Medizin des Bewusstseins teilnahm, lernte und sah ich viel mehr als je zuvor. So fuhr ich fort mich auf dem schematischen Weg weiter zu entdecken im ursprünglichen Wissen in Zeremonien, Ritualen und Retreats teil und fastete immer geführt von meinen Ausbildern, den Schamanen verschiedener Kulturen Nord-und Südamerikas. Wir lernen verschiedene Rituale zur Reinigung und Freigabe der Energie unseres Seins kennen und erleben uralte Zeremonien, das Wissen meiner Vorfahren, die der Selbstfindung, Selbstheilung und der Bewusstwerdung des Seins dienen. Yerpun Solar, Schamane aus Ecuador

Gesundheitssystem 3.0 - ist die Schulmedizin mit alternativen Methoden und Gesundheitsförderung vereinbar?

Mag. Bruckner schildert die Ungleichheit der gesundheitlichen Verfassung und -versorgung von nicht-krankenversicherten Menschen in der Europäischen Union am Beispiel der Marienambulanz in Graz. Auf den Inhalten und Ergebnissen ihrer interdisziplinären Forschungsarbeit in den Fachbereichen Public Health, Kommunikationswissenschaften, Medizin, Psychologie, alternative Gesundheitsmethoden, Soziologie und Gehirnforschung an der Universität Wien stellt sie ein neues Kommunikations- und Vernetzungskonzept der Primärversorgungseinrichtungen vor „Health-in-all“. Was bedeutet Kommunikation für Gesundheit und Krankheit? Und wie kann es durch alternative Methoden, Sichtweisen und Gesundheitsförderung ergänzt werden, so dass die Gesundheitssituation der Menschen kontinuierlich verbessert wird? Mag. Ana Mirjam Bruckner, Österreich

Das Erbe der zirkumpolaren, paläolithischen Heilkunde – dargestellt an der Anwendung des Holunders (Sambucus)

Die Jäger-und-Sammlerinnen Kulturen der Nacheiszeit waren in Besitz einer effektiven Heilkunde. Genaue Kenntnisse der lokalen Flora, Anwendung von Schwitzhütte, Maßnahmen zur Purgierung (Abführ- und Brechmittel) und schamanische Praktiken gehörten zu dessen wichtigsten Elementen. Anhand des Schwarzen Holunders, der in Europa, Sibirien, wie auch in Nordamerika eine wesentliche Rolle in den Heil-Ritualen spielte, illustriert Mag. Dr. Wolf-Dieter Storl diese verschiedenen Aspekte jener steinzeitlichen Heilkunde und Phytotherapie, die bis in die heutige Volksmedizin weiter wirkt. Dr. Wolf Dieter Storl, Ethnobotaniker, Allgäu

Das lettische Dampfbad oder Schwitzbad

ist ein wichtiger Heilungsort im Lettland. Es ist bekannt durch die reiche Verwendung von Heilkräutern. Schwitzen reinigt den Körper, mit der Hilfe des Dampfes kann der Mensch sich entspannen und die Stimme der eigenen Seele hören. Die Kontrastprozeduren sind hier wichtig, weil man nach jedem wiederholten Erhitzen in einem kalten Teich oder See springt, um sich abzukühlen. So werden die unnötigen körperlichen und energetischen Schlacken weggespült. Die Kontrastprozeduren sind auch gegen Depression und Stress. Besonders gut helfen die Dampf-, Heilkräuter- und Kontrastprozeduren nicht nur gegen verschiedene Krankheiten, aber auch für die Kräftigung der Gesundheit. In diesem Workshop werde ich über die Lettische Tradition, auch über meine eigene Arbeit und Erfahrung im Dampfbad erzählen. Ich werde praktische Tipps geben, die auch in der Sauna anwendbar sind - wie man sich selbst energetisch reinigen und stärken kann. Ieva Ancevska, Dampfbad-Meisterin, Lettland

TRANSFORMATION UND HEILUNG – DIE RÜCKKEHR DER SEELE IN DEN KÖRPER

Mein Vater, der große Meister Don Agustín Rivas, nahm mich schon als Junge auf alle Wege der Heilung und Medizin mit. Ich lernte viele Meister kennen wie den Schamanen Don Ramón Sanchez, die der Shipibo-Indianer und die Spirits, die ich in meinem Herzen trage. Und studierte Heilmittel, auf der Basis von Wurzeln, Blättern und Rinden. Es gilt mit großen Respekt für die Pflanzen sich von Herz zu Herz zu verbinden, so dass sie starke Heilungsprozesse in Bewegung bringen können und man tiefe Zusammenhänge erkennen kann. Mein Weg zum Heiler war schon damals vorbereitet. Mit Hingabe durchlebte ich tiefgreifende Prozesse. Ich lernte die Deutschen kennen, die Berge in der Schweiz, die Lebenskraft der Österreicher. Es ist an der Zeit sich für die Heilung und die Genesung mit der Welt zu verbinden. Wir sind in der Kraft der Spiritualität, der Transformation und der Freiheit. Viejo Agustin Rivas, Schamane, Peru

Die alte lettische Heilkunde

wurde über Generationen mündlich und praktisch überliefert. Nur im 19. Jahrhundert wurden die Traditionen teilweise gesammelt und aufgeschrieben, aber man glaubt noch heute, dass die stärkste die direkt überlieferten Bräuche, Beschwörungen und Zaubersprüche sind. Diese werden gegen verschiedene Krankheiten angewendet - oft zusammen mit Kräutern. Ich benutze auch einige Zaubersprüche in meiner Arbeit. Das sind Wörter, die unsere alten Götter um Hilfe anrufen oder heilende, magische Formeln. In meiner Arbeit benutze ich meistens diese Wörter als Lieder. Unsere alten Volkslieder sind ähnlich wie Mantras - gute Affirmationen mit heilender Wirkung. Ich singe sie selbst oder zusammen mit dem Mensch. Wir haben auch viele praktische Beschwörungen zB gegen Schlangen, so dass, wenn man in den Wald geht, dort auf keine Schlangen trifft. Man hat Volkslieder als Gebete um sich einen guten Tag, gute Leistungen oder Gesundheit zu sichern. Ieva Ancevska, Dampfbad-Meisterin, Lettland

Schamanentum und Sufitum Zentralasiens und die aktiven und rezeptiven Methoden der Altorientalische Musiktherapie

Praktische Beispiele und der sinnenhafte Eindruck über die Methoden der AM in der heutigen klinischen Anwendung in Europa. Tucek Gerhard, Prof.Dr. phil., Mag., Österreich Ethnologe, Studiengangsleiter des interfakultären Lehrgangs für Altorientalische Musiktherapie. Leitung des Bereichs für Musik- & Medizin an der "Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin" sowie am Herbert von Karajan Centrum in Wien, Lehrbeauftragter der Universität für Musik & Darstellende Kunst sowie am Institut für Kultur & Sozialanthropologie der Universität Wien. Musiktherapeutische Tätigkeit in den Bereichen Neurologische Rehabilitation, Kardiologische Rehabilitation, Kinderonkologie, Sonder - Heilpädagogik & Behindertenarbeit, Psychiatrische Rehabilitation.

Räuchern mit Wolf Dieter Storl, Kulturanthropologe & Ethnobotaniker aus dem Allgäu

Am Samstag, den 16.5.2015, brechen wir gemeinsam mit Dr. Wolf Dieter Storl und den eingeladenen Heilern & Schamanen des Kongresses vor dem Morgengrauen um 6:00 Uhr in der Früh auf um das Kongressgebäude rituell zu reinigen und zu räuchern. Zu diesem Ritual sind Sie als Teilnehmer herzlich willkommen, und wenn Sie aktiv mitwirken wollen, bringen Sie Ihr eigenes Räucherwerk und Instrumente mit. Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung unter info@institut-infomed.de

Die Magie der roten Erde: Voodoo Hoodoo von Louisiana

In Afrika hat der Mensch seine Wurzeln und von dort stammt auch sein Heilwissen, das er auf seine Wanderungen mitgenommen hat. Einer der ältesten Belege dafür ist die Verwendung von Ocker bei schutzmagischen Handlungen. Belege dafür finden sich zuhauf im europäischen Volksglauben aber auch im Voodoo Hoodoo von Louisiana. Dort ist Ocker durch rotes Ziegelmehl ersetzt worden ist, das bis heute als Brick Dust in den Curio Shops von New Orleans erhältlich ist. Kurt Lussi, Kurator, Schweiz

Heilpflanzen & der Ursprung des Wissens

Während des Entwicklungsprozesses unserer menschlichen Existenz nahmen die Pflanzen eine fundamentale Schlüsselrolle ein. Pflanzen können wir als verlorenes Glied in der Entwicklungskette der Spezien bezeichnen. In der Weltsnschauung der Vorfahren besitzt jede Pflanze einen Schutz- oder Muttergeist und jede Mutter besitzt eine spirituelle Welt. In diese Welt kann man durch einen Reinigungs- und Transformationsprozess eintreten. Jeder angehende Schamane muss sich dem unterwerfen um so mit der Ahnenkraft der Pflanzenwelt in Kontakt zu treten und seine Wahrnehmung zu erweitern. Während dieses Prozesses sind die Träume essentiell für die Kommunikation zwischen den verschiedenen spirituellen Welten der Natur. In der nativen Medizin und besonders in der amazonischen, existieren Heilpflanzen, Pflanzen zum lieben, Pflanzen zum töten oder verhexen, Pflanzen mit psychosomatischen Funktionen, Meisterpflanzen und Mutterpflanzen mit Verbindung zum Bewusstsein.

Heilen und Töten. Witchcraft im kenianischen Alltag

Vom Ursprung des Menschen in Afrika nahm er sein Wissen mit auf seine Wanderung. Krankheiten, Schlangenbisse, Unglück und Tod, haben nach den Luo Kenias keine natürlichen Ursachen, sondern sie sind Folge von magischen Handlungen neidisch gesinnter Mitmenschen. Gefährdet sind nicht nur erfolgreiche Menschen, sondern auch Arme und Ausgegrenzte, die bei ungewöhnlichen Vorkommnissen mit Hexerei in Verbindung gebracht werden. Anders als bei uns hat sich in vielen Kulturen des „Schwarzen Kontinents“ das ursprüngliche Wissen über Jahrtausende hinweg weitgehend unverändert erhalten. Neben den witchdoctors, die als traditionelle Heiler tätig sind, treiben jedoch Scharlatane und Schwarzmagier ihr Unwesen. Diese Realitäten gilt es zu erkennen und zu unterscheiden. Kurt Lussi, Kurator, Schweiz

Mediale Heilungsstrategien sog. Besessenheitsheilung in Taiwan

Es werden sowohl indigene als auch daoistisch-volksreligiöse (synkretische) chinesische Heilungsstrategien aufgezeigt. Zentraler Bestandteil ist die Verbindung zwischen „gewollter“ und „ungewollter“ spirituellen Besetzung. Bayer beschreibt eine 4. Dimension von Geschlecht, nämlich der völligen Auflösung des biologischen Geschlechts zugunsten einer Transformation in eine rein spirituelle Dimension für die Dauer einer Heilung. Im Heilungsprozess spielt die Symbiose zwischen der „ungewollten spirituellen Besetzung“, was den Erkrankten, und der „gewollten spirituellen Besetzung“, was den Heiler darstellt, eine zentrale Rolle. Die Fähigkeit eines Mediums/Heilers zur „gewollten spirituellen Besetzung“ ist nicht nur die Schlüsselqualifikation um Heilen zu können, sondern auch die Voraussetzung für die gesellschaftliche Legitimation des Heilers. Dr. Stefan Bayer, Kulturanthropologie, Religionsethnologie und Medizinethnologie, Universität Wien

Living by principle und die Bedeutung des Körpers aus Sicht der Kahunas des alten Hawai'i

Es gab kein Wort oder Konzept für Spiritualität ebenso wenig für Krankheit und Heilung. Alles wurde in einem allumfassenden Zusammenhang wahrgenommen. Das Wissen der Kahunas entstammt einer naturorientierten Kultur. Ihre oft jahrzehntelange Ausbildung bestand aus Persönlichkeitsentwicklung im weitesten Sinne. Die Kahuna-Ausbildung ermöglichte das Erkennen des Selbst durch das Anwenden universeller Naturprinzipien. So wussten sie, was für diese einmalige Person zur Heilung nötig ist. Dadurch entfaltet sich im „Klienten“ seine natürliche Intelligenz und die Selbstheilungskräfte. Auch heute ist ein Training in Kahuna Bodywork erlebnis- und selbsterfahrungsorientiert. Die hier vorgestellte Kahuna-Körperarbeit stammt von Kahu Abraham Kawaii um Menschen aller Kulturen eine Erfahrung zu ermöglichen, die im alten Hawaii nur den Hawaiianern zugänglich war. Christoph & Margarete Bundschu, Institut Hawaii

Hula Kahiko der Herzschlag Hawai`is

Hula ist im weitesten Sinne Beziehung zu sich selbst und seiner Familie. An allererster Stelle steht die Eigenverantwortung für seine Gesundheit und seine Aufgaben als auch die Wertschätzung der eigenen Herkunft. In einer Zeit, in der oft der Kopf stärker ist und das Bauchgefühl vernachlässigt wird unterstützt Hula die Rückbesinnung auf die eigene Kraft, das „Bauchgefühl“. So werden durch die fließenden, rhythmischen Bewegungen der Energiefluss angeregt. Die Haltung ist aufrecht und der Atem wird durch immer wieder auftretende Gesänge gefördert. Zu Live Trommelrhythmen werden Grundschritte und einfache Armbewegung erlernt. Sie erzählen Geschichten von den Göttinen Hawaiis und über die bezaubernde Natur. Die Tänze von Hawai`i sind anmutig und kraftvoll und werden sowohl von Männern als auch Frauen getanzt. Margarete Bundschu hat sich auf die Tänze der Pazifischen Inselgruppe Hawaii spezialisiert und unterrichtet seit 9 Jahren traditionelle und moderne Hula Tänze.

Die Siebenteiligkeit des Menschen, nach alten Lehren aus dem frühen Tibet und Indien

Alte Lehren wie „Darma und Karma“ geben Antworten auf modere Fragen nach neuen Systemen für Lösungen. In der Anthropogenese und Kosmogenese der alten Lehren, finden wir die Antworten auf unsere Fragen. Eine davon, die „Siebenteiligkeit“ und dessen Subkörper, die Triadische und die Quadriatische Empfindungen sind ein System der Selbsterkenntnis. Nicht nur das Rätsel Gott, sondern das Rätsel Mensch, kann in einer einfache Darstellung verstanden werden. So kann auch z. B. die Frage nach: „Was ist Liebe?“ "Was ist Heilung?" beantwortet werden. Und so verstehen wir, wie der Mensch seine „Ecken“ und seinen Fähigkeiten miteinander verbindet. Jean-Marie A. Bottequin, Zertifizierter Berater der Positiven Transkulturellen Psychotherapie, Internationaler univ. Dozent für nonverbale Kommunikation, Work Life Coach, München

Okuirede Medizin der Huitotos Kolumbiens

Okuirede Medizin bedeutet in der Sprache der Huitoto ganz präsent und wachsam zu sein. Die Uitoto (spanisch Huitoto) sind ein indigenes Volk im Süd-Osten Kolumbiens. Sie bauen auf ein uraltes und gleichzeitig visionär revolutionäres Medizinmodell, das auf einer Philosophie der Wahrnehmung des Moments beruht. Von der Okuirede Medizin der Huitotos können wir lernen uns von der Vorstellung der isolierten Körperbetrachtung, der psychologischen Analyse oder von theologischen Interpretationen zu lösen – sie ist eine physische und spirituelle Befreiung mit Hilfe des pharmakologischen Speichers, der in der menschlichen Natur innewohnt. Dr. Ramirez weiht Sie in die Mysterien des Huitoto-Heilwissens ein, ein Wissen, das eingebettet ist in die Natur, das Leben und die Kraft des Amazonas-Regenwaldes in Kolumbien und bis heute ungebrochen lebt und in den traditionellen Stämmen praktiziert wird. Dr.med. Fabio Alberto Ramirez

Cowrieshell-Orakel - Gespräche mit der unsichtbaren Welt

Diese Kunst der Divination hat Malidoma Somé, Diviner und Ältester der Dagara in Burkina Faso, in den Westen gebracht. Es ist ein offenes Symbolsystem und hat zur Grundlage das Weltmodell der Dagara-Kosmologie der fünf Elemente, aus denen alles Lebendige gemacht ist. Kaurimuschel-Divination ist eine indigene Art des Aufstellens und betrachtet die Qualität der Beziehungen zwischen dem Kleinen, Mittleren und Großen. Sie zeigt die Ausrichtung von Handeln auf, stellt Balance wieder her und setzt dazu rituell den ersten Schritt. Sie ist verlässliche Inspirationsquelle einer naturbezogenen und systemischen Weltsicht, erhöht die Selbständigkeit und Eigennavigationsfähigkeit und stößt Heilprozesse an. Die Kunst dieser Divination und das ihr zugrundeliegende Weltmodell kann erfahren, gelehrt und reflektiert werden. Dr.phil.Helga & Manfred Weule M.A., Institut Bewusstseinsstrategien, Österreich

Die verborgenen Schätze der Menschheit – SELBST-HEILUNG AUS EIGENER KRAFT

Durch wissenschaftliche Forschungen wurde nachgewiesen, dass sich jedes innere Bild sofort auf die Biochemie des Blutes, den Herzschlag, die Atmung u.v.m. auswirkt. Seit Jahrtausenden und über alle Kontinente wissen die Menschen um die Macht der Vorstellung und deren Einfluss auf den Körper, die Seele und das Leben selbst. Die Gesamtheit unserer bewussten und unbewussten Vorstellungen bildet eine Grundlage für Gesundheit oder Krankheit. Weltweit haben die Menschen heilende Bilder entwickelt, praktiziert und – entweder geheim, verschlüsselt oder auch unbewusst – weitergegeben. Schöpfend aus einem Weltfundus werde ich einige dieser heilenden Bilder erklären und in Übungen beleben. Dr. Alexandra Kleeberg: „Das Buch der Selbstheilung“, „Selbstheilung im Alltag“, zahlreiche Übungsfilme auf http://www.imagienatium.com, http://www.heile-dich-selbst.org, Film zum Kongress https://www.youtube.com/watch?v=GwJNSrIuo5E&feature=youtu.be

Bedeutung & Wirkung der Futhark-Runen

Die 24 Runen des alten Futhark werden erklärt und als fließendes Übungssystem nähergebracht. Als „Futhark“ (den ersten sechs Buchstaben) bezeichnet man ein Runen-Alphabet. Das älteste Futhark besteht aus 24 Zeichen, die in drei Blöcke zu je acht Symbolen (altnordisch „aettir"), unterteilt sind. So lange es die Runen gibt, setzte man sie in körperliche Übungen um, um die Energie auf den Übenden zu übertragen. Runen-Qi-Gong ist eine zeitgemäße Form der Anwendung. Als körperliches, energetisches wie auch seelisches Übungssystem bietet es über das Spüren und Erfahren einen besonderen Zugang. Runen-Qi-Gong ist ein extrinsisch-intrinsisches Bewegungssystem, das auf der physischen (Muskulatur, Knochen, Sehnen, Koordination), energetischen (Meridiane, Leitbahnensehnen, Lenker- & Konzeptionsgefäßen, Chakren) und spirituellen Ebene (zugrunde liegendes Schöpfungs- & Lebensmodell) seine Wirkung entfaltet. Norbert Paul, Schamanismusforscher & Kampfkunstlehrer

Maha-Kali-Zeremonie

Wir werden eine Maha-Kali—Zeremonie zelebrieren. In ihrer schrecklichen Gestalt ist Kali eine machtvolle Beschützerin der Menschen und wird als göttliche Mutter, als Kali-Ma, verehrt. Mutter Kali richtet ihre zerstörerische Wut nicht gegen Menschen, sondern gegen innere und äußere Dämonen und gegen die Hindernisse, die auf unserem Weg zu wahrem Glück und Erfüllung liegen. In Ihrer furchterregenden Manifestation ist die Göttin Kali das, was uns die Erlösung und das Ende des Leidens bringt. Sie durchschneidet egozentriertes Verhalten, Verwirrung, Unwissenheit und unpassende Bindungen und macht dadurch den Weg frei zur Erlösung und Erleuchtung. Die Zeremonien und Pujas helfen unser Bewusstsein auf andere Ebenen zu konzentrieren und uns in höhere Lichtreiche hinaus zu tragen. Von dort kommt nun die Heilung, die Harmonisierung, die Gnade und die Inspiration. Stefan Mandel, Heilpraktiker, www.Light-on-Earth.com

Die Alte Kongresshalle München

ist der Veranstaltungsort des Weltkongress der Ganzheitsmedizin 15-17. Mai 2015, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Herzen von München. Das Haupt-Programm beginnt am Freitag 15.5.2014 um 18 Uhr mit spannenden Einführungsvorträgen und -zeremonie. Am Samstag beginnt das Programm um 6:00 Uhr, am Sonntag um 7:30 Uhr mit einem Ritual. Am Vormittag gibt es internationale interdisziplinäre Vorträge und das Open-Healer-Forum. An den Nachmittagen bis 18:00 Uhr finden Workshops in etwa 10 Parallel-Tracks statt. Dazwischen gibt es immer wieder Pausen, in denen sich die Teilnehmer in den Foyers in der internationalen Ausstellung tummeln und kulinarische Köstlichkeiten genießen und sich informieren.

Willkommen in München

Ich möchte Sie in der Landeshauptstadt München ganz herzlich zum Weltkongress der Ethnotherapien und Ganzheitsmedizin begrüßen. Ich freue mich sehr, dass der Kongress zum wiederholten Male in München stattfindet. An den Begrifflichkeiten ist schon erkennbar, dass es in der Schulmedizin vorwiegend um die Behandlung von Krankheit geht, um das Diagnostizieren und Therapieren von Krankheiten. In den letzten Jahren wird in der Gesundheitspolitik der Gedanke der Prävention wieder stärker gefordert, auch die Ganzheitlichkeit und die alternativen Heilmethoden halten Einzug in das Gesundheitssystem, allerdings noch in homöopathischen Dosen. Ich hoffe sehr, dass diese Veranstaltung dazu beiträgt, die Verbindungen von traditionellen Heilmethoden und der modernen Medizin zu fördern. Es ist in unser aller Interesse, wenn wir die technisierte Medizin, die den Menschen nur bedingt gesund machen kann, erweitern um die Therapien aus der Ethnomedizin. Lydia Dietrich, Stadträtin